Wie kann man einem Hund Alleinbleiben beibringen?
Natürlich sollte man sich vor der Anschaffung eines Hundes darüber im Klaren sein, dass das Tier viel Zeit in Anspruch nimmt. Dennoch gibt es kaum jemanden, der sein Tier überall mit hinnehmen kann, denn schließlich gehen die meisten Menschen ja arbeiten. Wenn dann niemand da ist, der in dieser Zeit auf das Tier aufpassen kann, dann muss der Hund zwangsläufig lernen, alleine zu bleiben.
Doch auch Halter, die nicht berufstätig sind, können ihr Haustier nicht immer mitnehmen, deshalb sollte jeder Hund lernen, zumindest für eine gewisse Zeit alleine in der Wohnung zu bleiben. Natürlich kann man nicht einfach auf Anhieb ein paar Stunden wegbleiben, und das Tier sich selbst überlassen. Der Hund muss sich ganz langsam und schrittweise an das Alleinsein gewöhnen, einigen Tieren fällt das Loslassen leichter, andere tun sich unendlich schwer damit, und wieder anderen gelingt das Alleinsein überhaupt nicht.

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Jeder Hund hat seinen individuellen Charakter, und diesen muss der Halter auch akzeptieren, mit Druck erreicht er nur das Gegenteil. Im schlimmsten Fall entsteht ein Trauma, so dass der Hund dem Halter gar nicht mehr von den Fersen weicht. Für einen Welpen ist es ganz am Anfang sogar schwer, sich für die Nacht von seinem Herrchen zu trennen, auch hier muss man das Alleinbleiben ganz behutsam trainieren.
Dazu sollte man erst für wenige Minuten vor die Haustüre gehen, und abwarten, ob der Hund anfängt zu jaulen. Sobald das Tier winselt und jault sollte man sofort wieder zu ihm gehen, damit es merkt, dass man immer wieder zurück kommt. Nach und nach verlängert man die Zeit, die man draußen verbringt, wenn man es auf 30 Minuten ausgedehnt hat, ohne dass das Tier sich beschwert, kann man zum Beispiel auch kurz zum Einkaufen fahren.
Man muss allerdings bedenken, dass man einen Hund niemals länger als fünf Stunden am Tag alleine lassen sollte. Wer also voll berufstätig ist, der muss sich unbedingt nach einem Hundesitter umsehen.