Urlaub mit Tieren

Damit der Urlaub für Mensch und Hund eine entspannte und schöne Zeit wird, gibt es einige Dinge zu beachten.

Zunächst stellt sich die Frage: Hotel oder Ferienwohnung/-haus? Ist der Hund von zu Hause einen Garten gewohnt, sollte man nach einem Ferienhaus oder einer Wohnung mit Gartennutzung Ausschau halten, um dem Tier

die Umstellung zu erleichtern. Alternativ gibt es inzwischen auch viele hundefreundliche Hotels.

Adressen von Ferienunterkünften aller Art, die Hunde erlauben, findet man am leichtesten über die Suche im Internet. Es gibt inzwischen eine Reihe von Websites, die entsprechende Listen führen.

Plant man eine längere Flugreise zb nach Dubai oder gar New York, sollte man genau überlegen, ob man seinen Hund mitnehmen will. Bis zu einem bestimmten Gewicht (je nach Fluggesellschaft, meist ca. 8 kg) darf der Hund in einer geschlossenen Box/Tasche als "Handgepäck" mit in den Passagierraum, größere Exemplare müssen in den Frachtraum. Grundsätzlich ist ein längerer Aufenthalt in einem geschlossenen Behältnis in fremder Umgebung, mit vielen fremden Gerüchen und Geräuschen, Stress für den Hund. Je nach Charakter stecken manche Tiere dies besser weg als andere; von Flugreisen über 5 Stunden sollte man allerdings mit Hund in jedem Fall absehen, wenn sie nicht unbedingt nötig sind.

Reist man innerhalb der EU, benötigt der Hund einen EU-Heimtierausweis sowie eine Kennzeichnung durch Mikrochip (bis 2011 alternativ durch Tätowierung) und es muss eine Tollwutimpfung nachgewiesen werden, die zwischen 21 Tagen und einem Jahr zurückliegt. Für Schweden, Malta, Irland und das Vereinigte Königreich gelten darüber hinaus noch bis zum 1.7.2010 Sonderregelungen, beispielsweise muss der Tollwutschutz durch eine Titerbestimmung nachgewiesen werden.

Die Einreisebestimmungen für Nicht-EU-Länder sind unterschiedlich, und können u.a. beim zuständigen Konsulat oder der Bundestierärztekammer erfragt werden.

Hat man einen Hund einer sogenannten "Kampfhund"-Rasse, ist es möglich, dass dieser nicht ins Urlaubsland (auch innerhalb der EU) eingeführt werden darf. Die Bestimmungen dazu kann man ebenfalls erfragen.

Insbesondere vor Reisen in südliche Länder empfiehlt es sich, sich neben den notwendigen Impfungen über dort ansässige Krankheiten zu informieren. So ist beispielsweise in Spanien die durch Sandmücken übertragene, potentiell lebensbedrohliche Leishmaniose verbreitet. Daher sollte man sich von seinem Tierarzt in Hinsicht auf Schutzmaßnahmen beraten lassen. Meist wird ein spezielles Spot-On oder Halsband angewandt.