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	<title>Haustier Ratgeber &#187; Pferde</title>
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	<description>Haltung - Futter - Pflege</description>
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		<title>Pferde Koliken?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 14:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Pferd werden Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich wie zum Beispiel Bauchschmerzen als Kolik bezeichnet. Die Kolik kann ganz harmlose Ursachen haben, aber auch genauso lebensbedrohlich sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Pferd werden Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich  wie zum Beispiel Bauchschmerzen als Kolik bezeichnet. Die Kolik kann  ganz harmlose Ursachen haben, aber auch genauso lebensbedrohlich sein.  Ein <a href="http://www.pferd.de/">Pferd</a> ist grundsätzlich  empfindlicher für diese Art von Erkrankung als andere Tiere, was mit der  anatomischen Besonderheit des Verdauungstraktes zusammenhängt. Während der  Verdauungstrakt ursprünglich darauf eingestellt ist, dass ein Wildpferd  etwa den halben Tag mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt ist, werden die  Zuchtpferde in unseren Ställen zu bestimmten Zeiten gefüttert, was zu  einer Überladung des Magens führen kann, da der Magen eines Pferdes kaum  dehnfähig ist.</p>
<p>Weiterhin bewegen sie sich im Verhältnis weniger als ihre  wilden Artgenossen und werden damit anfälliger. Man kann also sagen,  dass die heutigen Haltungsbedingungen dafür mitverantwortlich sind für  die Erkrankung Kolik. Des weiteren kommen Symptome wie eine  Fütterungsumstellung, Wetterveränderungen, Infektionen und Darmparasiten  dafür in Frage. Sogar Vergiftungen können mit einer Kolik einhergehen.  Grundsätzlich erkennbar für den Pferdehalter ist eine Kolik durch  Unruhe, schnelle Atmung, wenn das Pferd den Kopf häufig nach hinten  wendet, sich dauernd hinlegen und wälzen will. Es kann zu  Schweißausbrüchen kommen. Bei einer Kolik verweigert das Pferd jegliche  Aufnahme von Futter und Wasser. Besonders letzteres ist gefährlich, da  das Tier dann austrocknen kann.</p>
<div id="attachment_76" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><img class="size-full wp-image-76" title="accident horse" src="http://www.thepetgazette.org/wp-content/uploads/2010/07/koliken-pferde.jpg" alt="" width="360" height="287" /><p class="wp-caption-text">iStockphoto | Thinkstock</p></div>
<p>Egal wieviel Wissen bereits durch das Lesen verschiedener  Pferdebücher angeeignet wurde, in jedem Falle ist ein umgehendes  Heranziehen eines Tierarztes nötig. Bis zum Eintreffen ist es unbedingt  erforderlich, dass das Pferd keine Nahrung aufnimmt, falls der Magen  ausgepumpt werden muss. Ebenso ist es von Vorteil, wenn das Pferd  draußen im Schritt geführt wird, denn Bewegung bringt eine gewisse  Linderung, da sie krampflösend wirkt. Auch ein eventueller  Krankentransport in die nächstgelegene Tierklinik sollte vorsorglich  vorbereitet sein. Die häufigste Ursache für eine Kolik ist ein  Darmkrampf, der beispielsweise durch unverdautes Futter zustande kommen  kann. Sollte es dabei schon zu einer Verstopfung kommen, so kann der  Tierarzt mit einem Einlauf und einem krampflösenden Medikament helfen.  Bei einer Magenüberladung ist allerschnellste Hilfe durch Auspumpen  geboten, da der Magen möglicherweise platzen kann, was zum Verhängnis  für das Pferd wird. Sollte eine Darminfektion die Kolik hervorrufen,  dann verläuft diese recht harmlos und ist mit entsprechenden  Medikamenten schnell und wirksam in Griff zu bekommen. Bei einer  wetterbedingten Kolik hilft ein kreislaufstabilisierendes, pflanzliches  Medikament. Sollte eine Kolik im schlimmsten Fall durch einen  Darmverschluss oder eine Darmverschlingung auftreten, muss hier  schnellstmöglich operiert werden, umso größer sind dann die Chancen, den  Darmabschnitt und somit das Leben des Pferdes zu retten.</p>
<p>Letztendlich bleibt aber festzustellen, dass eine  artgerechte Haltung und Fütterung mit viel Bewegung die beste Vorbeugung  gegen diese, für das Pferd doch recht schmerzhafte, Erkrankung bleibt.</p>
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