Hilfe, wenn die Katze beißt und kratzt
Katzen sind von Natur aus sehr friedliebende Tiere, die ihren Haltern niemals wehtun würden. Wenn eine Katze plötzlich beißt und kratzt, dann ist das immer ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Junge Katzen werden beim Spielen schnell einmal übermütig, so dass das Beißen und Kratzen auf keinen Fall böse gemeint ist, und einfach zum Spielen dazugehört.
Dennoch sollte man dies bereits bei ganz jungen Katzen unterbinden, denn sonst wird das Tier es wahrscheinlich auch in Zukunft beibehalten, weil es ja toleriert wird. Irgendwann ist das Gebiss jedoch größer und kräftiger und die Krallen schärfer, so dass es zu ernsthaften Verletzungen kommen kann. Deshalb sollte man bereits beim Spielen mit jungen Kätzchen energisch „nein“ sagen und das Spielen kurz unterbrechen, wenn der Winzling kratzt oder zubeißt.

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Wenn man seine Katze nur in der Wohnung hält, dann könnte auch sein, dass sie beißt und kratzt, weil sie sich nicht richtig austoben kann. Eventuell würde ihr auch ein Spielkamerad in Form einer zweiten Katze helfen, denn auch Katzen sind nicht gerne alleine. Zumindest sollte die Katze bei Wohnungshaltung die Möglichkeit haben, ihre Krallen zu wetzen, zum Beispiel an einem Kratzbaum oder -brett.
Manchmal liegt es auch an den überschießenden Hormonen, in vielen Fällen werden die Tiere nach einer Kastration auch wesentlich ruhiger. Wenn die Katze zu übermütig ist, ist es am besten, wenn der Halter sie ignoriert und gar nicht weiter auf sie eingeht. Auf keinen Fall darf man dann mit ihr weiterspielen, denn dann ist sie davon überzeugt, dass es so in Ordnung ist. Wenn man der Katze diese Verhaltensregel von Anfang an beibringt, sollte es auch später keine Probleme geben.